Schub-di-dou- Rhythm without Blues 

Der Schub, der böse Schub kann einen ganz schön auf den Boden holen. Aber auch am Boden lässt es sich gut grooven – besser als dem Blues zu verfallen! Denn sich noch schlechter zu fühlen, weil man sich ja schlecht fühlt scheint zwar in erster Instanz leichter zu sein – ist aber ziemlich destruktiv. Der Forschungszwecke halber habe ich das mal in einem Selbstversuch getestet. Es verschlimmert den Zustand nur. 

Deshalb ist es wichtig einen Rhythmus bzw. ein Gespür für sich im Schub zu entwickeln, um herauszufinden, was einem in dieser Situation gut tut und was nicht. Sei es an Nahrung, Tagesritualen oder anderen Dingen. 

Mir selbst hilft es sehr mich, wenn der Schmerz stark ist, mich davon abzulenken. Klar, ist das nicht immer einfach, aber versuche es mal bitte aus. Wenn ich Kraft habe, dann ist es bei zum Beispiel einem Spaziergang. Ist die Kraft mal nicht so da, dann hole ich mir gern ein paar Bilder heraus, die mich an schöne Erlebnisse erinnern. Manchmal bearbeite ich einfach ein paar Bilder, ändere Farben, experimentiere mit Filtern und Effekten. Tun die Gelenke zu weh für Computerarbeit? Dann lenke ich mich auch gern mit guter Musik ab und versuche durch leichte Bewegung die Krämpfe zu lösen. 

Hier muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden. Nicht für jeden ist es Musik oder Fotografie, was einen genug ablenkt und positiv stimmt. Manchmal kann es auch ein Spiel auf der Konsole sein, was einen so in den Bann zieht, dass man das Ganze Drumherum mal kurz vergessen kann und die Schmerzen dumpfer erscheinen. 

Ich habe das Gefühl meinen Körper und auch meinen Kopf mit jedem Schub besser kennenzulernen. Dieses Mal bin ich nich so tief gefallen, denn ich wusste, wie ich mich weicher Betten kann. Wie ich mich selbst davor beschütze keine große Angstspirale zu fahren (Wie lang wird es dauern? Oh, was ist mit meiner Arbeit? Geht das jetzt mein Leben lang so?) Indem ich meine Sorgen und meinen Frust dann mal lieber bei Freunden oder Familie offen kommuniziere, fällt es mir leichter damit umzugehen. So kann ich die im Schub doch knappen Kräfte sinnvoller einsetzen, Dinge zu tun, die mir erneut Kraft geben. 

Was hilft Euch im Schub besonders? Habt ihr schon euren Rhythmus gefunden? 

4 Gedanken zu “Schub-di-dou- Rhythm without Blues 

  1. Schübe wie Du hab ich ja nicht, da es kein MC ist. War ja alles so schwammig bei mir und deshalb auch auf der Suche…und mit hoher Wahrscheinlichkeit ists ne Histaminunverträglichkeit. Also auf in den Kampf 😉 … ich hab eben keine Lust mehr auf Ausschlag, Kopfweh, Kreislauf usw.. Bist mein Vorbild, liebe Eva ❤

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      • Danke Dir, da ist nur leider nix mit bekämpfen, da können auch keine Antikörper gebildet werden, weil es ne Pseudoallergie ist. Der Körper baut das Histamin nicht ab, das reinkommt. Nur Ernährungsumstellung und nach Listen histaminarm essen hilft. Ebenfalls liebe Grüße, wird schon zu was gut sein 😉

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      • Das meinte ich damit – aber, wenn man ja weiß, was es genau ist, kann man sich danach verhalten. Das ist schonmal gut. Ein Freund hat das auch mit der Histaminunverträglichkeit, es geht ihm viel viel besser jetzt nach der Umstellung. Aber da musst du Dich auch erstmal einlesen. Ich drücke Dir die Daumen!

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