Wochenrückblick 

und wieder ist es Sonntag. Es wird langsam herbstlich. Eingekuschelt in meine Flauscheldecke und Tee trinkend lasse ich die Woche Revue passieren. 

Und ich bin stolz auf mich! Der Einstieg in die Arbeit fiel mir nicht leicht, dennoch blicke ich nun auf eine arbeits- und ereignisreiche Woche zurück. Endlich konnte ich Montag wieder zum Pilates, das tat sehr gut, auch, wenn ich kurz vorher dachte, dass ich es wohl nicht dahin schaffe. Ich war so erschöpft vom ersten Arbeitstag – doch war ich so froh, dass ich mich überwunden habe und dorthin ging. 

Der Dienstag bestand wie es zum Namen passt hauptsächlich aus Dienst und Arbeit und anschließender Erlholung. Leider holte mich am Mittwoch der Schmerz im Brustkorb wieder ein und mich ereilte ein kurzes Stimmungstief. Dieses überwand ich jedoch schnell mit positiven Gedanken und dem Wunsch meinem Bruder, der an diesem Tag Geburstag hatte, Abends einen Besuch abzustatten. Auch hier war ich froh, dass ich mich eingekriegt habe und ein wenig Zeit mit meiner Familie vebringen konnte. 

Tja, dickköpfig wie ich bin habe ich mich am Donnerstag zum Pole-Dance Training begeben – ich war ja so lang nicht dort. Es ging nicht so viel aufgrund meiner Schwäche und den Entzündungen. Meine Trainerin fragte mich, ob ich denn überhaupt schon wieder trainieren dürfte…. Mhmm, räusper, hust… Naja ich soll tun, was mir gut tut. Und mir tut es gut die Mädels zu sehen, zu tanzen, was geht und einfach irgendwie dabei sein zu können. À la „was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“ habe ich dann auch noch meinen Körper hoch bekommen. 

  
Am Freitag stand eine Firmenverantstaltung an. Jedoch rebellierte mein Körper zunächst mit Fieber, Kopfschmerzen und erhöhter Darmsktivität. Ich hatte Angst absagen zu müssen…. Denn mir war es sehr wichtig dahin zu fahren und teilzunehmen. Der Wunsch die neuen Kollegen besser kennenzulernen und mein Interesse, meine Dankbarkeit und mein Engagement meinem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber war so groß, dass ich mich trotzdem auf die Reise begab. Ich fuhr mit dem Zug und währenddessen las ich die aktuelle Ausgabe des PoleArt Magazines. 

Und schon wieder die richtige Entscheidung getroffen. Ich hatte einen tollen Abend und einen tollen Samstag gemeinsam mit den Kollegen. Wenn ich mal Pausen brauchte, konnte ich sie mir nehmen und die Kollegen nahmen verständnisvoll Rücksicht. Noch ein Grund, warum es sich lohnt offen mit seiner Erkrankung umzugehen! Nur so können die Kollegen verstehen und für mich wird es so wirklich einfacher. Den Samstag haben wir im Wald verbracht. Hier gingen bei mir auch erst die Alarmglocken an…..ah keine Toiletten. Aber auch dafür wurde gesorgt. Also kein Grund sich selbst auszuschließen. Wildnistraining stand auf dem Programm. Feuer machen, Bogen schießen, Wasser filtern, Kochen und Spuren lesen. 

Völlig erschöpft aber glücklich dürfte ich es mir im Auto einer Kollegin bequem machen und die Heimreise gemeinsam antreten. Gleich werde ich nochmal eine Runde schlafen. Und mich freuen, dass ich dabei sein konnte. 

Ich wünsche Euch einen Sonntag! 

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