15 Wintersportemotionen

Das 15. Tor des Outdoor-Adventkalenders öffnet sich und ich möchte passend zum 15. Tor Euch 15 Emotionen zum Wintersport beschreiben. Viel Spaß beim Lesen.

  1. Cro-Fan wider Willen: Ich mag ihn zwar aber aussehen wie ein Panda muss ich nicht. Jedoch wer kennt es nicht dieses Gefühl vorm Spiegel zu stehen im Winterurlaub und grinsen zu müssen…irgendwie hat man ihn den Streifenhörnchen-Style – das Gesicht hat schöne Farbe nur rund um die Brille bist Du weiß.
  2. Mütze, Handschuh, Skipass?: Hat man alles dabei? Irgendwas glaubt man immer vergessen zu haben. Dann ist man gerade angezogen, fertig im Skikeller und muss doch nochmal hochdackeln und was holen und ist schon das erste Mal durchgeschwitzt.
  3. Ski- oder Schneebrille?: aaah irgendwie habe ich immer das Gefühl die falsche Brille aufzuhaben. Murphy´s Gesetz, mit Schneebrille kommt die Sonne raus, mit Sonnenbrille andersrum.
  4. Schlepplift-Trauma: Irgendwie gibt es bequemeres. Hat man es geschafft, dass man mit einem etwa gleich großen Liftpartner den Berg erklimmt, kann man sich glücklich schätzen ggf. keine Krämpfe  durch den komisch in den Schenkel drückenden Anker zu bekommen. Jedoch stellt sie sich irgendwann vor Ende der Fahrt ein, diese unterschwellige Angst, dass man oben den Bügel doch nicht schafft rechtzeitig loszulassen.
  5. Beton-Flocken: Auuuutsch. Ab einer gewissen Geschwindigkeit werden Schneeflocken zu Reibeisen. Es fühlt sich an wie Nadelstiche vor allem, wenn man sich nicht ausreichend eingefettet hat vorher.
  6. Unkontrollierter-Walk: Schön eingepackt, Skischuhe an und aaah ich muss aufs Klo. Schön dieser krachende Gang in einer etwas unkontrollierten Art… Ganz böse,wenn man wirklich nötig muss. Hier gilt es die Schläge nicht so stark spüren zu lassen, die das Laufen mit den Skischuhen verursacht. Jetzt am besten nicht auch noch ausrutschen oder die Treppe runterdüsen. Angekommen und nochmal aufgepasst, Handschuhe, Mütze, Skipass… gehören nicht ins Klo!
  7. Tiefschnee um jeden Preis: Dieses Gefühl, wenn man sich schnaufend mit Skier oder Board den Berg mit letzter Kraft bergauf kämpft, um den schönen Schnee da ganz oben noch mitzunehmen.
  8. Wintersportlerdeo: Herrlich dieser Geruchsmix aus dem verschwitzten Lagen der unterschiedlichen Klamottenschichten, den  warmgefahrenen Stiefeln, den unterschiedlichsten Duftnoten von Sonnencremes und zu späterer Stunde auch noch der Glühweinfahne. Besonders schön auch der Skikellergeruch, wenn verschwitzte Stiefel durch die Heizung aufgewärmt werden und sich das Aroma im Raum entfalten kann.
  9. Sesselliftverlustängste: Dieses ungute Gefühl während der Fahrt im Sessellift. Irgendetwas, sei es Skistöcke, Skier, Handschuhe, Brille, oder sogar man selbst könnten da rausfallen.
  10. Boarderfrust auf Schusspisten: Herrlich lange Ziehpisten mit wunderschöner Aussicht. Du bist mit einer Truppe Skifahrern unterwegs und ahhhh… Mist Du musst die Hälfte der Strecke gehen und dein Board tragen. Oder Du versuchst es noch Schwung zu holen, Dich ziehen zu lassen und kommst mit Wadenkrämpfen am Lift an, während die Skifahrer tiefenentspannt auf Dich warten. Echt mühselig. Ich fahre jetzt übrigens dann auch Ski, wenn sich kein anderer Boarder findet – ist irgendwie stimmiger dann 😉
  11. Nasenschniefmarathon:Die Nase läuft, gefühlt immer. Sei denn der Schnodder ist schon eingefroren.
  12. Weltumarmungsgefühl: Dieses unbeschreiblich schöne Gefühl, wenn die Sonne herauskommt, der Schnee frisch ist, die Piste leer. Du hörst Dich selbst atmen und wie Deine Skier oder Dein Board im Schnee kanten…. Du fühlst Dich unbesiegbar während Dir der Wind um die Nase bläst und Du in gleichmäßigen Schwüngen den Hang regelrecht hinuntergleitest.
  13. Muskelkater deluxe: Unglaublich. Egal wie gut man vorbereitet ist auf den anstehenden Urlaub, wie viel man trainiert hat…irgendwie ist es jedes Mal das Gleiche: Der Muskelkater nach dem ersten Tag ist die Hölle.
  14. Gondel-Gaudi:Wer kennt es nicht, das Gedränge bevor sich in die Gondel gequetscht wird. Es könnte ja sein, dass es die letzte für heute ist. Hektisch wird mit Skier, Boards und Stöcken gefuchtelt als gäbe es kein morgen mehr. Hast Du es dann geschafft, darfst Du Dich eingequetscht zwischen zwei schwitzenden Männern über die „ooohhhhhhh, ahhhh“-Laute der ängstlichen Mitfahrer freuen, wenn wir die Bergkuppe überfahren. Herrlich.
  15. Bärenhunger: Nach einem Tag auf der Piste hat man dieses Gefühl eine ganze Pistenraupe verschlucken zu können. Es gelüstet einem nach etwa einem Kilo Spaghetti Bolognese mit Parmesan, Germknödel, Kaiserschmarren und ner Kiste Radler.

Kommt Euch das bekannt vor?

So verrückt es auch zu Lesen scheint – ich liebe Wintersport und ich vermisse es so sehr. Aufgrund der Diagnose Morbus Crohn, konnte ich nun mehrere Jahre nicht in den Genuss kommen. Aber ich hoffe ganz inständig, dass ich im kommenden Jahr fit genug bin, um es zumindest wieder zu versuchen.

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne vorweihnachtliche Zeit und freue mich sehr, dass ich diesen Beitrag leisten durfte.

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Auf Aufundab.eu findet ihr noch mehr Törchen und Stories. 

Meine Vorgänger-Törchen könnt ihr auch  direkt hierüber öffnen: 

Nr.13 des Kalenders
Nr.14 des Kalenders

3 Gedanken zu “15 Wintersportemotionen

  1. Hach Herrlich, das Weldumarmungsgefühl ist natürlich das Schönste aber über die anderen Punkte habe ich auch köstlich geschmunzelt denn natürlich kenne ich das fast alles 🙂 Fehlt nur noch der Schnee bzw. die Winterstimmung, was bei 15 Grad heute hier in Köln nicht so richtig aufkommen mag. Freu mich trotzdem aufs Ski fahren, werde auch erst nächstes Jahr in die Berge fahren. Bis dahin gibts hoffentlich noch Winter. Danke für Deinen witzigen Artikel 🙂 LG von Jürgen

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  2. Pingback: Madeira im Winter - Reiseblog & Fotoblog Phototravellers

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