Ich bin doch keine Maschine…

ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Und ich will leben bis zum letzten Atemzug…

Danke Tim Bendzko für diese schönen Zeilen, die mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf gehen 🙂

Irgendwie singe ich gern mit, denn manchmal insbesondere, wenn mein Körper und somit Ich nicht so „funktioniere“ wie nötig, kommen mir solche Gedanken. Hey, ich bin doch keine Maschine…

Aber dann bin ich doch die Maschine. Denn ich brauche meine Wartung, meine Pflege, meine Pausen… Manchmal laufe ich zu heiß und muss dann erstmal abkühlen. Manchmal brauche ich Servicetechniker, die mich wieder einsatzbereit machen und mich mit ner TÜV-Plakette  versehen. Leider habe ich eine Macke, die irreparabel ist. Momentan werden die Fehlfunktionen durch diese Macke aber noch durch andere meiner Teile ausbalanciert, sodass die Performance noch aufrecht erhalten werden kann.

Bei meinen wöchentlichen Inspektionen wird mein Kraftstoff überprüft, der Verbrauch an Schmierstoffen und Ersatzteilen justiert. Die Maschine läuft runder desto besser Betriebs- und Ruhezeiten vorschriftsgemäß eingehalten werden. Die Leistung steigert sich langsam und muss auch mal ausgereizt werden, damit sie nicht einrostet.

Denn egal wie toll und verführerisch dieses Ausbrechen der Norm und Ausreizen der Kapazitäten doch klingen mag…es führt meist zum Totalausfall und weitern Schäden der Maschinerie.

Tut mir echt leid, dass ich so ein Spießer bin. 🙂 Doch geht es mir persönlich viel besser, wenn ich mit einer gewissen Disziplin an Dinge herangehe. Dafür meine ich habe genauso diszipliniert Pausen zu machen wie auch diszipliniert mal auf die Kacke zu hauen (sorry!).

Denn da haben wir sie wieder die Balance, darauf kommt es an. Ich finde es nämlich nicht negativ zu funktionieren. Im Gegenteil, ich finde es dann toll, wenn man den Flow gefunden hat, dass man nicht den Zwang hat zu „funktionieren“. Denn dann, wenn man anfängt das so zu Empfinden, dann läuft irgendwas nicht richtig… Dann brauchst Du entweder eine Pause, neuen Kraftstoff, eine Inspektion, Abwechslung…, um Dich wieder auf Spur zu bringen. Denn dann macht es wieder Spaß zu „funktionieren“ und man sieht es nicht als Zwang, sondern als Freude an, dass es läuft.

So, das waren seit langem Mal wieder ein paar Zeilen von mir. Tut mir sehr leid, dass es etwas still um mich war. Ich hatte so viele Ideen und habe doch nicht heruntergetippt. Viele ereignisreiche Momente liegen hinter mir, an denen ich Euch in den nächsten Wochen wieder mehr teilhaben lassen möchte.

Nun aber wünsche ich Euch erstmal einen schönen 4. Advent!

Viele Grüße, Eure Eva

 

2 Gedanken zu “Ich bin doch keine Maschine…

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